Anfahrt+49 (0) 89 189 44 63 0Anfrage
Labor-Praxisklinik GbR
Dr. Kübler & Partner
Siebertstr.6 D-81675 München
Tel.: +49 (0) 89 189 44 63 0
Fax: +49 (0) 89 189 44 63 29
labor@labor-praxisklinik.de

Fakten über Brustkrebs   

Wenn Brustkrebs frühzeitig entdeckt wird, eröffnet sich heute die Möglichkeit einer schonenden Behandlung. Jährlich erkranken über 75.000 Frauen in Deutschland neu an Brustkrebs (Robert Koch Institut, Stand: 2014). Damit ist das Mammakarzinom die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. (Quelle: Deutsche Krebshilfe, Stand März 2012). Allerdings verläuft eine Brustkrebserkrankung im Frühstadium häufig ohne erkennbare Auffälligkeiten – umso wichtiger ist die Früherkennung.

 

Sanfte Brustkrebs Vorsorge und Früherkennung

 Elastographie der Brust


 Diagnostische Apherese 

Schonende Behandlung von Brustkrebs


Brustkrebs-Kryotherapie


Brustkrebs-Lasertherapie


Körpereigene Stimulierung des Immunsystems

Immuntherapie


Kinase-Inhibitoren

 

Sanfte Brustkrebs Vorsorge und Früherkennung

Mamma-Elastographie
Wie funktioniert die Elastographie zur Brustkrebsvorsorge?
Mittels Mamma-Elastographie können gutartige von bösartigen Tumoren in der gesamten Brust unterschieden werden (Fibroadenom/ Karzinom). Basierend auf Ultraschall werden die Tumorareale digital aufgezeigt. Die Elastographie ist ein Verfahren bei dem mit Schallwellen die Gewebestruktur untersucht wird. Bösartige Tumoren haben im Vergleich zum gesunden Gewebe eine völlig andere Härte und Steifigkeit. Die Reflexionsmuster der Schallwellen werden farblich kodiert, wobei einer bestimmten Farbe eine bestimmte Härte des Gewebes zugeordnet ist. Zeigt die Elastographie das Bild dieser typischen Tumorarchitektur, dann ist es möglich, den Befund mit dem Nachweis von Tumorstammzellen (Diagnostische Apherese) im Blut weiter zu untermauern. 
 
Was leistet die Elastographie?
  • Unterscheidung zwischen gutartigen und bösartigen Veränderungen durch Bewertung der Gewebehärte
  • Auf Wunsch eine Brustkrebs-Diagnostik ohne Biopsie (Gewebeentnahmen) 
  • Nicht-invasive Untersuchung und Darstellung des Befundes in „real-time“ (Echtzeit) und sofortige Bewertung.
  • Der Vorgang kann regelmäßig zur Verlaufskontrolle wiederholt werden
  • Ergänzende Bildgebung vor geplanten chirurgischen Interventionen zur optimierten Eingriffsplanung

 

Diagnostische Apherese

Die Diagnostische Apherese dient zur Feindiagnostik und Vorbereitung der Krebstherapie: Mit Hilfe der Diagnostischen Apherese können zirkulierende Tumorstammzellen  entdeckt, isoliert und quantifiziert werden. Eine molekulare Charakterisierung dieser Zellen ermöglicht Aussagen über Organspezifität, Aggressivität, Chemo- und Strahlenresistenzen oder über das Ansprechen auf bestimmte Medikationen. Die Diagnostische Apherese ist in der Lage, Onkoproteine bzw. Biomarker nachzuweisen, welche für die Prognose ebenso relevant sind wie für die Planung einer Therapie. Sie ist insbesondere dann von Nutzen, wenn es nicht möglich ist, den Primärtumor zu identifizieren. Dieses Verfahren eignet sich zur Früherkennung, zum Ausschluss von Metastasen und zur Verlaufskontrolle.

 

Die Labor-Praxisklinik GbR Dr. Kübler & Partner verfügt über eine patentgeschützte Früherkennungstechnik, um zirkulierende Tumorstammzellen aus der Blutbahn zu isolieren, denn Krebs ist eine Erkrankung unregelbarer Stammzellen, die sich Jahre vor dem Nachweis eines Primärtumores oder gar seiner Metastasen entwickelt hat. Sollte eine Therapie notwendig sein, kann sie dank dieser Methode der Früherkennung zum frühestmöglichen Zeitpunkt beginnen. Durch Monitoring der abnehmenden Tumorstammzellzahl können wir den Erfolg der therapeutischen Maßnahmen kontrollieren. 

 

Wie funktioniert das Diagnoseverfahren der Apherese?

Die Isolierung in der Blutbahn zirkulierender Tumorstammzellen durch Apherese erfolgt unter standardisierten physikalischen Parametern. Die Apherese-Maschinen sind nach TÜV und Medizingeräte-Gesetz zertifiziert und laufen nach definierten Zyklen. Die Sammlung dauert ca 1,5 Stunden und der Patient kann dabei liegen. Es wird ein venöser Zugang geschaffen, die Nadel ist an ein Schlauchsystem angeschlossen. Die apheretisch gewonnenen Zellen werden durch einen Dichtegradienten in verschiedene Fraktionen getrennt. Danach werden die relevanten Zellen mehrfach gewaschen, bis der gewünschte Reinheitsgrad erreicht ist. Mit einem speziell entwickelten Test, der den Einzelzellnachweis erlaubt, wird mittels verschiedener molekularer Biomarker ein Expressionsprofil des Charakters der zirkulierenden Tumorstammzellen erstellt. Durch zeitgleiche Anwendung der FISH-Analytik (Fluorescence in situ Hybridisation) gelingt der Nachweis des Grades der Beschädigung und Amplifikation von Genen, z.B. erb/B-2, C-Met der Tumorstammzelle. Die diagnostische Apherese ermöglicht die biopsiefreie Gewinnung von Tumorstammzellen aus der Blutbahn. Außerhalb des Körpers können diese Zellen dann auf spezifische Krebs-Antigene und ihr Metastasierungs-Potenzial hin untersucht werden.

 

Was leistet die diagnostische Apherese: 

  • Schonende biopsiefreie Diagnostik 
  • Früherkennung von Krebs, teilweise noch bevor der Primärtumor in bildgebenden Verfahren sichtbar ist
  • Molekulare Quantifizierung und  Qualifizierung der  zirkulierenden Tumorstammzellen
  • Mögliche Organzuordnung der Tumorstammzellen
  • Erkennen des Metastasierungs-Potenzial der Tumorstammzellen
  • Maßgeschneiderte Therapieplanung nach dem individuellen Krankheitsbild
  • Verlaufskontrolle: Monitoring der Tumorstammzellzahl
  • Die Gewinnung von körpereigenen Zellen zur target-spezifischen Stimulierung des Immunsystems (Körpereigene Vakzine).

Schonende Behandlung von Brustkrebs

Kryotherapie und Laservaporisation: minimal-invasive Tumortherapien
Die Kryotherapie und die Lasertherapie der Brust sind innovative Verfahren zur Behandlung von Tumoren. Beide Methoden sind minimal-invasiv und eröffnen damit die Möglichkeit einer schonenden und brusterhaltenden Therapie. Sie können bei gutartigen und auch bei bösartigen Tumoren eingesetzt werden – sofern ein Verlassen der derzeitigen schulmedizinischen Leitlinien gewünscht und möglich ist. Welche der beiden Methoden geeigneter erscheint, hängt vom individuellen Krankheitsbild ab (beispielsweise von der Lage des Tumors).

 

Wie funktioniert die Kryotherapie bei Brustkrebs und gutartigen Tumoren?
Unter Ultraschallkontrolle wird eine Kühlsonde von nur 1,6 mm Durchmesser in den Tumor eingeführt. An der Sondenspitze kommt es zu einer Unterkühlung auf minus 80 Grad, was den Tumor in kurzer Zeit (abhängig von seiner Größe) in einen Eisball verwandelt. Danach taut er wieder auf. Ein wiederholtes Tieffrieren und Auftauen zerstört die unerwünschten Zellen.  

 

Wie funktioniert die Lasertherapie bei Brustkrebs und gutartigen Tumoren?
Bei einer Lasertherapie (auch Laservaporisation genannt) wird kohärentes Licht auf das Gewebe gestrahlt. Dieser Lichtstrahl hat als Folge einer physikalisch extrem hohen Bündelung von Photonen eine sehr hohe Energiedichte. Mithilfe dieser Laserenergie wird das Gewebe vaporisiert (verdampft). Der Laser zerlegt die Zellen in kleinste resorbierbare Bestandteile und unterbricht sofort den Blutfluss in den zuführenden Kapillaren. Die Unterbrechung des Blutflusses verhindert ein Ausschwemmen von Tumorstammzellen. Die Lasersonde wird unter permanenter Ultraschallkontrolle durch einen kleinen Schnitt in der Haut eingeführt und an dem Tumor platziert. Dann erfolgt die schrittweise Zerlegung des Tumors durch Vaporisation. Auch dieser Vorgang wird kontinuierlich auf dem Ultraschall-Monitor überwacht.

 

Was leisten Kryotherapie und Laservaporisation? 
  • Die Brust bleibt erhalten und die Narbenbildung ist meist minimal
  • Die Gefahr von Nebenwirkungen und/oder Kollateralschäden ist gering
  • Der Vorgang kann, wenn notwendig, wiederholt werden
  • Die Gewebestruktur des Tumors wird zerstört. Das Verschwinden der tumortypischen Struktur (Desmoplasie) kann per Ultraschall verfolgt werden.
  • Die Einschwemmung von Tumor-Stammzellen in den Kreislauf wird weitestgehend vermieden

 

Körpereigene Vakzine

Die körpereigene Vakzine ist eine target-spezifische Stimulierung des Immunsystems

Die Methode unterstützt das Immunsystem gezielt bei der Bekämpfung von Tumoren und Metastasen. Sie kann zusätzlich zur Immuntherapie, Kryotherapie oder Laservaporisation angewandt werden.

 

Die natürlichen Killerzellen (NK-Zellen) des Immunsystems sind für die Beseitigung von Tumorzellen und von Tumor-Stammzellen im Körper verantwortlich – vorausgesetzt sie erkennen ihre Ziele und sind in ausreichender Menge vorhanden. Die Vakzine unterstützt die NK-Zellen bei der Erkennung ihrer Ziele durch individual-spezifische körpereigene Tumor-Antigene des jeweiligen Patienten. Es kommt also zu einer Verstärkung der Immunantwort.

 

Herstellung der Vakzine

Für die Herstellung einer Vakzine werden die in der Blutbahn zirkulierenden Tumor-Stammzellen des Patienten benötigt. Sie werden per Apherese gewonnen und im Labor isoliert. Die Krebsstammzellen werden daraufhin extremer Hitze ausgesetzt, um sie zu zerstören. Dabei exprimieren sie zellstabilisierende Hitzeschockproteine/Tumor Antigene.
 
  • Hitzeschockproteine unterstützen die Immunabwehr bei der Bewältigung zellulärer Stresssituationen.
  • Hitzeschockproteine, die wir den zerstörten Krebsstammzellen entnehmen, lösen  als körpereigener Impfstoff eine spezifische Immunantwort des Tumors aus.

 

Warum müssen Tumorzellen und Tumorstammzellen beseitigt werden?

Die meisten Krebserkrankungen werden durch nicht regelbare Tumor-Stammzellen verursacht und genährt. Am Gefährlichsten sind nicht die differenzierten Tumorzellen, sondern die aggressiven und invasiven Tumor-Stammzellen, die ein instabiles Genom enthalten. Tumorstammzellen sind Krebszellen, die essenzielle Stammzelleigenschaften besitzen, wie sich selbst zu erneuern und sich in verschiedene Zellen zu differenzieren. Einige wenige Tumorstammzellen reichen für einen stetigen und zahlreichen Nachschub an Tumorzellen, die dann wiederum für das Wachstum eines Geschwulstes verantwortlich sind. Tumor-Stammzellen sind überreichlich mit Reparaturenzymen und Membrantransportern ausgestattet. Fatalerweise sind sie zudem sehr mobil und können sich in weit vom Primärtumor entfernt liegenden Geweben ansiedeln.

 

Das Targeting und die Zerstörung der Tumorstammzellen ist daher das primäre Ziel unser Krebstherapien.

 

Immuntherapie

Gezielte, target-spezifische Aktivierung des Immunsystems

Bei einer großen Anzahl an zirkulierenden Tumorstammzellen empfiehlt sich die target-spezifische Aktivierung des Immunsystems durch eine Immuntherapie. Bei der Immuntherapie werden die eigenen natürlichen Killerzellen (NK-Zellen) des Patienten in Kultur vermehrt und an ihn zurückgegeben, um das Immunsystem gezielt zu stärken und um eine Immunkompetenz gegen maligne (bösartige) Zellen zu erwirken. Die NK-Zelle perforiert (durchlöchert) die Tumorstammzelle, injiziert zellauflösende Eiweiße und zwingt sie dadurch, sich in ihre Bestandteile aufzulösen.

 

Die Immuntherapie funktioniert durch die Vermehrung der körpereigenen Natürlichen Killerzellen

Bei den NK-Zellen handelt es sich um einer Untergruppe der weißen Blutzellen, die in der Lage sind, entartete Zellen wie Tumorzellen, Tumorstammzellen und virusinfizierte Zellen zu erkennen und zu töten. NK-Zellen gehören zum angeborenen Immunsystem. Bei immungeschwächten Patienten und Tumorerkrankten sind diese Zellen unterrepräsentiert und in ihrer Immunkompetenz herabgesetzt. Wir gewinnen die NK-Zellen aus dem patienteneigenen Blut mittels einer Leukozyten-Apherese. Die apheretisch gewonnen Zellen werden durch einen Dichtegradienten in verschiedene Fraktionen getrennt. Danach werden die relevanten Zellen mehrfach gewaschen bis der gewünschte Reinheitsgrad erreicht ist. Durch dieses so genannte Purging (Spülen) wird sichergestellt, dass keine Tumorzellen/Tumorstammzellen mit kultiviert werden. Wir vermehren die NK-Zellen unter Idealbedingungen in Zellkultur und geben sie dem Patienten um ein Vielfaches per Infusion zurück. Durch Monitoring der Tumorzellzahl können wir das Ansprechen der therapeutischen Maßnahmen kontrollieren. 



 

Was leistet die Immuntherapie?

  • Gezielte Beseitigung der Tumorstammzellen (hohes Metastasierungspotenzial)

  • Natürliche Aktivierung des Immunsystems: Mobilisierung der körpereigenen Kräfte

  • Anwendungsmöglichkeit auch bei chemo- und strahlenresistenten Zellen

  • Patientenspezifische Therapie auf Grundlage einer umfangreichen Diagnostik

  • Schonende Therapie und größtmöglicher Erhalt der Lebensqualität

     

    Kinase-Inhibitoren

Medikamentöse Unterstützung der Therapien durch Kinase Inhibitoren

Kinasen sind Enzyme, spezielle Eiweiße (Proteine) welche Phosphatgruppen auf wieder andere Proteine übertragen. Diese so genannte Phosphorylierung hat einen ähnlichen Effekt wie ein An/Aus Schalter. So kann eine einzelne Kinase eine Vielzahl von Proteinen aktivieren. Erst nach erfolgter Aktivierung beginnen diese Proteine nun, ihre mannigfaltigen Aufgaben zu verrichten. So werden Reize, die außen an einer Zelle ankommen, ins Zellinnere übertragen und bis in den Zellkern hinein weitergeleitet.

 

Auf diese Art und Weise sind Kinasen an allen fundamentalen Prozessen wie Wachstum, Differenzierung und Selbstzerstörung der Zelle beteiligt. Diese Enzyme spielen eine Schlüsselrolle bei der Weiterleitung von Wachstumssignalen. Störungen in diesem System verlaufen daher oft katastrophal und ziehen massive pathophysiologische Folgen nach sich. Bei vielen Krebserkrankungen ist die Ursache darin zu suchen, dass Kinasen überaktiv sind und Regulierungsmechanismen nicht mehr greifen. Diese "übereifrigen" Kinasen verursachen ein unkontrolliertes Wachstum von Gewebe und sind essenziell an der Versorgung von Tumoren mit neuen Blutgefäßen (Angiogenese) beteiligt.

 

Kinaseinhibitoren, also Substanzen, die die Aktivität der Kinasen hemmen, stellen innovative Ziele für die Krebstherapie dar. Aufgrund ihrer spezifischen Wirkung sind sie mit drastisch weniger Nebenwirkungen behaftet als eine konventionelle Chemotherapie. Außerdem besteht die Möglichkeit, im Vorfeld festzustellen, ob bei dem behandelten Patienten tatsächlich eine Störung der entsprechenden Kinase vorliegt. So kann die Therapie auf das Kinase-Profil des Patienten individuell abgestimmt werden. 

 

 

Hinweis:

Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Diagnose des individuellen Krankheitsbildes und sind noch keine Therapieempfehlung.

 

Zurück