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Fakten über Brustkrebs   

Wenn Brustkrebs frühzeitig entdeckt wird, eröffnet sich heute die Möglichkeit einer schonenden Behandlung. Jährlich erkranken über 75.000 Frauen in Deutschland neu an Brustkrebs (Robert Koch Institut, Stand: 2014). Damit ist das Mammakarzinom die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. (Quelle: Deutsche Krebshilfe, Stand März 2012). Allerdings verläuft eine Brustkrebserkrankung im Frühstadium häufig ohne erkennbare Auffälligkeiten – umso wichtiger ist die Früherkennung.

 

Sanfte Brustkrebs Vorsorge und Früherkennung

 Elastographie der Brust


 Diagnostische Apherese 

 

Schonende Behandlung von Brustkrebs


Brustkrebs-Kryotherapie


Brustkrebs-Lasertherapie


Körpereigene Stimulierung des Immunsystems

Immuntherapie


Kinase-Inhibitoren

 

Sanfte Brustkrebs Vorsorge und Früherkennung

Mamma-Elastographie
Wie funktioniert die Elastographie zur Brustkrebsvorsorge?
Mittels Mamma-Elastographie können gutartige von bösartigen Tumoren in der gesamten Brust unterschieden werden (Fibroadenom/ Karzinom). Basierend auf Ultraschall werden die Tumorareale digital aufgezeigt. Die Elastographie ist ein Verfahren bei dem mit Schallwellen die Gewebestruktur untersucht wird. Bösartige Tumoren haben im Vergleich zum gesunden Gewebe eine völlig andere Härte und Steifigkeit. Die Reflexionsmuster der Schallwellen werden farblich kodiert, wobei einer bestimmten Farbe eine bestimmte Härte des Gewebes zugeordnet ist.Zeigt die Elastographie das Bild dieser typischen Tumorarchitektur, dann ist es möglich, den Befund mit dem Nachweis von Tumorstammzellen (Diagnostische Apherese) im Blut weiter zu untermauern. 
 
Was leistet die Elastographie?
  • Unterscheidung zwischen gutartigen und bösartigen Veränderungen durch Bewertung der Gewebehärte
  • Auf Wunsch eine Brustkrebs-Diagnostik ohne Biopsie (Gewebeentnahmen) 
  • Nicht-invasive Untersuchung und Darstellung des Befundes in „real-time“ (Echtzeit) und sofortige Bewertung.
  • Der Vorgang kann regelmäßig zur Verlaufskontrolle wiederholt werden
  • Ergänzende Bildgebung vor geplanten chirurgischen Interventionen zur optimierten Eingriffsplanung

 

Diagnostische Apherese

Die Diagnostische Apherese dient zur weiteren Feindiagnostik und Vorbereitung der Therapie: mit Hilfe der Diagnostischen Apherese können zirkulierende Tumorstammzellen isoliert und quantifiziert werden. Eine molekulare Charakterisierung dieser Zellen ermöglicht Aussagen über Organspezifität, Aggressivität, Chemo- und Strahlenresistenzen oder über das Ansprechen auf bestimmte Medikationen. Die Diagnostische Apherese ist in der Lage alle Onkoproteine bzw. Biomarker nachzuweisen, welche für die Prognose ebenso relevant sind wie für die Planung einer Therapie. Sie ist insbesondere dann von Nutzen, wenn es nicht möglich ist, den Primärtumor zu identifizieren. Dieses Verfahren eignet sich zur Früherkennung, zum Ausschluss von Metastasen und zur Verlaufskontrolle.

 

Dr. med. Ulrich Kübler verfügt über eine patentgeschützte Früherkennungstechnik, um zirkulierende Tumorstammzellen aus der Blutbahn zu isolieren, denn Krebs ist eine Erkrankung unregelbarer Stammzellen, die sich Jahre vor dem Nachweis eines Primärtumores oder gar seiner Metastasen in der Blutbahn entwickelt haben. Sollte eine Therapie notwendig sein, kann sie dank dieser Methode der Früherkennung zum frühestmöglichen Zeitpunkt beginnen. Durch Monitoring der abnehmenden Tumorzellzahl können wir den Erfolg der therapeutischen Maßnahmen kontrollieren. 



 

 

Wie funktioniert das Diagnoseverfahren der Apherese?

Die Isolierung in der Blutbahn zirkulierender Tumorstammzellen durch Apherese erfolgt unter standardisierten physikalischen Parametern. Die Apherese-Maschinen sind nach TÜV und Medizingeräte-Gesetz zertifiziert und laufen nach definierten Zyklen. Die Sammlung dauert ca 1,5 Stunden und der Patient kann dabei liegen. Es wird ein venöser Zugang geschaffen, die Nadel ist an ein Einweg-Schlauchsystem angeschlossen. Die apheretisch gewonnenen Zellen werden durch einen Dichtegradienten in verschiedene Phasen getrennt. Danach werden die relevanten Zellen mehrfach gewaschen, bis der gewünschte Reinheitsgrad erreicht ist. Mit einem speziell entwickelten Test, der den Einzelzellnachweis erlaubt, wird mittels verschiedener molekularer Biomarker ein Expressionsprofil des Charakters der zirkulierenden Tumorstammzellen erstellt. Durch zeitgleiche Anwendung der FISH-Analytik (Fluorescence in situ Hybridisation) gelingt der Nachweis des Grades der Beschädigung und Amplifikation von Genen, z.B. erb/B-2, C-Met der Tumorstammzelle.

 

Was leistet die diagnostische Apherese?

Die diagnostische Apherese ermöglicht die biopsiefreie Gewinnung von Tumorstammzellen aus der Blutbahn. Außerhalb des Körpers können diese Zellen dann auf spezifische Krebs-Antigene und ihr Metastasierungs-Potenzial hin untersucht werden.

  

Die diagnostische Apherese sagt dem Patienten und dem Therapeuten:

  • Wie viele Tumorstammzellen im Vergleich zu 1 Mio. gesunder Zellen im Blut sind
  • Welche molekulare Qualität diese Zellen haben
  • Ob diese Zellen  maligne oder benigne sind
  • Ob diese Zellen Anschluss an die Blutbahn haben
  • In welchem Stadium sich die Erkrankung befindet
  • Ob die Zellen gegen Strahlen und/oder Chemotherapie resistent sind
  • Aus welchem Organ die Zellen stammen (Nachweis aller Onkoproteine und damit organspezifische Zuordnung)
  • Ob Metastasen vorhanden sind
  • Welche Therapie diese Zellen abtötet könnte

 

Damit ermöglicht die diagnostische Apherese:

  • Die sehr frühe Erkennung von Krebs, noch bevor der Primärtumor in bildgebenden Verfahren sichtbar ist.
  • Ein schmerzfreies, Nebenwirkungsarmes Diagnoseverfahren.
  • Eine targetspezifische, maßgeschneiderte Therapieplanung nach dem individuellen Krankheitsbild
  • Die Gewinnung von körpereigenen Zellen zur target-spezifischen Stimulierung des Immunsystems (Körpereigene Vakzine).

Schonende Behandlung von Brustkrebs

Kryotherapie und Laservaporisation: Neue, minimal-invasive Tumortherapien
Die Kryotherapie und die Lasertherapie der Brust sind innovative Verfahren zur Behandlung von Tumoren. Beide Methoden sind minimal-invasiv und eröffnen damit die Möglichkeit einer schonenden und brusterhaltenden Therapie. Sie können bei gutartigen und auch bei bösartigen Tumoren eingesetzt werden – sofern ein Verlassen der derzeitigen schulmedizinischen Leitlinien gewünscht und möglich ist. Welche der beiden Methoden geeigneter erscheint, hängt vom individuellen Krankheitsbild ab (beispielsweise von der Lage des Tumors).

 

Wie funktioniert die Kryotherapie bei Brustkrebs und gutartigen Tumoren?
Unter Ultraschallkontrolle wird eine Kühlsonde von nur 1.6 mm Durchmesser in den Tumor eingeführt. An der Sondenspitze kommt es zu einer Unterkühlung auf minus 80 Grad, was den Tumor in kurzer Zeit (abhängig von seiner Größe) in einen Eisball verwandelt. Danach taut er wieder auf. Ein wiederholtes Tieffrieren und Auftauen zerstört die unerwünschten Zellen.  

 

Wie funktioniert die Lasertherapie bei Brustkrebs und gutartigen Tumoren?
Bei einer Lasertherapie (auch Laservaporisation genannt) wird kohärentes Licht auf das Gewebe gestrahlt. Dieser Lichtstrahl hat als Folge einer physikalisch extrem hohen Bündelung von Photonen eine sehr hohe Energiedichte. Mithilfe dieser Laserenergie wird das Gewebe vaporisiert (verdampft). Der Laser zerlegt die Zellen in kleinste resorbierbare Bestandteile und unterbricht sofort den Blutfluss in den zuführenden Kapillaren. Die Unterbrechung des Blutflusses verhindert ein Ausschwemmen von Tumorstammzellen.

 

Die Lasersonde wird unter permanenter Ultraschallkontrolle durch einen kleinen Schnitt in der Haut eingeführt und an dem Tumor platziert. Dann erfolgt die schrittweise Zerlegung des Tumors durch Vaporisation. Auch dieser Vorgang wird kontinuierlich auf dem Ultraschall-Monitor überwacht.

 

Was leisten Kryotherapie und Laservaporisation?

  • Die Brust bleibt erhalten
  • Nebenwirkungsarm
  • Es treten keine besonderen postoperativen Schmerzen auf
  • Der Vorgang kann, wiederholt werden
  • Erfolgskontrolle: Das Verschwinden der tumortypischen Struktur (Desmoplasie) kann per Ultraschall gemonitored werden
  • Einschwemmung von Tumor-Stammzellen in den Kreislauf wird weitestgehend vermieden

 

Körpereigene Vakzine, target-spezifische Stimulierung des Immunsystems 
Die körpereigene Stimulierung des Immunsystems ist eine Methode bei Brustkrebs, welche das Immunsystem gezielt bei der Bekämpfung von Tumoren und Metastasen unterstützt. Sie kann zusätzlich zur Immuntherapie, Kryotherapie oder Laservaporisation angewandt werden.

 

Die natürlichen Killerzellen (NK-Zellen) des Immunsystems sind für die Beseitigung von Tumorzellen und von Tumor-Stammzellen im Körper verantwortlich – vorausgesetzt sie erkennen ihre Ziele und sind in ausreichender Menge vorhanden. Wir unterstützen die Natürlichen Killerzellen bei der Erkennung ihrer Ziele durch individual-spezifische körpereigene Tumor-Antigene des jeweiligen Patienten. Es kommt also zu einer Verstärkung der Immunantwort.

 

Die Tumor-Antigene werden aus zirkulierenden Tumor-Stammzellen des Patienten isoliert. Dazu bedarf es einer Apherese.

Warum müssen Tumor-Stammzellen beseitigt werden?
Und nicht nur die Tumorzellen?
Am Gefährlichsten bei Krebserkrankungen sind nicht die differenzierten Tumorzellen, sondern die aggressiven und invasiven Tumor-Stammzellen, die ein instabiles Genom enthalten. Darüber hinaus sind die Tumor-Stammzellen sehr widerstandsfähig gegen Chemo- und Strahlentherapie. Diese Fähigkeit haben sie von den Gewebestammzellen geerbt. Sie sind sehr mobil und überreichlich mit Reparaturenzymen und Membrantransportern ausgestattet.

 

Darum treffen viele Therapien ihr eigentliches Ziel nicht immer. Dagegen bewirkt eine Therapie, die sich gezielt gegen Tumorstammzellen richtet, zwar zunächst keine sichtbare Rückbildung des Tumors, lässt ihn aber im Laufe der Zeit an Nachschubmangel verkümmern.

 

Was leistet die körpereigene Stimulierung des Immunsystems?

  • Verstärkung der Immunantwort sowohl gegen Tumorzellen als auch gegen Tumor-Stammzellen

 

Immuntherapie

Gezielte, targetspezifische Aktivierung des Immunabwehrsystems
Bei einer großen Anzahl an zirkulierenden Tumor-Stammzellen empfiehlt sich die targetspezifische Aktivierung des Immunsystems durch eine Immuntherapie. Bei der Immuntherapie werden die eigenen natürlichen Killerzellen des Patienten in Kultur vermehrt und an ihn zurück gegeben, um das Immunsystem gezielt zu stärken und um eine Immunkompetenz gegen maligne Zellen zu erwirken.

 

Was leistet die Immuntherapie?

  • Gezielte Beseitigung der Tumor-Stammzellen, nicht nur der Tumorzelle
  • Natürliche Aktivierung des Immunsystems anwendbar  auch bei chemo- und strahlenresistenten Zellen

 

Eine Krebstherapie kann erfolgreich sein, wenn ein individuelles Expressionsprofil der Tumor-Stammzelle erstellt wird, und wenn eine maßgeschneiderte Therapie durchgeführt wird. 

Kinase-Inhibitoren
Unterstützung der Therapien durch Kinase Inhibitoren.

Kinasen sind Enzyme, spezielle Eiweiße (Proteine) welche Phosphatgruppen auf wieder andere Proteine übertragen. Die Phosphorylierung hat einen ähnlichen Effekt wie ein An/Aus Schalter. So kann eine einzelne Kinase eine Vielzahl von Proteinen aktivieren. Erst nach erfolgter Aktivierung beginnen diese Proteine nun, ihre mannigfaltigen Aufgaben zu verrichten. So werden Reize, die außen an einer Zelle ankommen, ins Zellinnere übertragen und bis in den Zellkern hinein weitergeleitet.

 

Auf diese Art und Weise sind Kinasen an allen fundamentalen Prozessen, wie Wachstum, Differenzierung und Selbstzerstörung der Zelle beteiligt. Diese Enzyme spielen eine Schlüsselrolle bei der Weiterleitung von Wachstumssignalen. Störungen in diesem System verlaufen daher oft katastrophal und ziehen massive pathophysiologische Folgen nach sich. Bei vielen Krebserkrankungen ist die Ursache darin zu suchen, dass Kinasen überaktiv sind und Regulierungsmechanismen nicht mehr greifen. Diese "übereifrigen" Kinasen verursachen ein unkontrolliertes Wachstum von Geweben und sind essentiell an der Versorgung von Tumoren mit neuen Blutgefäßen (Angiogenese) beteiligt.


Kinaseinhibitoren, also Substanzen die die Aktivität der Kinasen hemmen, stellen innovative Ziele für die Krebstherapie dar. Aufgrund ihrer spezifischen Wirkung sind sie mit drastisch weniger Nebenwirkungen behaftet als eine konventionelle Chemotherapie. Außerdem besteht die Möglichkeit, im Vorfeld festzustellen, ob bei dem behandelten Patienten tatsächlich eine Störung der entsprechenden Kinase vorliegt. So kann die Therapie auf das Kinase-Profil des Patienten individuell abgestimmt werden.

 

Hinweis:

Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Diagnose des individuellen Krankheitsbildes und sind noch keine Therapieempfehlung.

 

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